
Ideenbürotag 2007
Ort:
IWB, PH Bern
Leitung:
Fredi Zumbrunn, Christiane Daepp (Ideenbüro)
Johannes Tschapka, Katrin Bucher (Schulische Netzwerke)
Teilnehmende:
Ideenbüros aus: Zollikofen, Thierachern, Schlössli Ins, Epsach, Sutz-Lattrigen, Leubringen und Reigoldswil (BL)
Insgesamt ca. 65 Kinder und 25 Erwachsene
(Morgen und Nachmittag)
Ziel der Veranstaltung:
Verbreitung und Vernetzung der Idee und der Menschen dahinter
Motto des Tages:
„Man muss seine Ideen verwirklichen, sonst wuchert Unkraut darüber“ (Jean Paul)
Inhalte:
Kennen lernen, Kontakte knüpfen. Erfahrungsaustausch und Vernetzung. Gemeinsamer Ideenfindungsprozess.
Rückschau auf den Tag:
Es war ein überaus gelungener Tag, dieser erste Ideenbürotag in der Geschichte.
Wir wussten zuerst nicht so recht, ob das gut gehen konnte: 65 Kinder, die sich 3 Stunden lang in einer Aula ohne offizielle Pause aufhalten. Der Albtraum für jede Lehrperson.
Es ging gut, sehr gut sogar.

Zuerst sassen die Ideenbüros gruppenweise den Wänden nach vor ihrem Tisch und ihrer Stellwand.
Beim Austausch mit den neu kreierten Namenskärtchen fingen sie an, sich zu vermischen
und das machte ihnen offenbar viel Spass, wie auch die Rückmeldungen zeigen. Wo
im Schulalltag ist es sonst möglich, dass sich die Schulen untereinander kennen lernen und miteinander Ideen austauschen können?
Jedes Ideenbüro stellte einen farbenprächtigen Stand auf – die Zollikofer servierten sogar einen hellblauen Ideendrink (mmh!) und schrieben einen Wettbewerb aus. Dann ging es los mit Besuchen, Bewundern, Fragen und Austauschen.
Viel zu schnell war die Zeit vorgerückt – nach einer kleinen Stärkung mit Brot und Schoggi, heruntergespült mit Ideensprudelwasser – konnte es mit dem Ideenfindungsprozess losgehen.
Die Frage lautete: „Was können wir tun, was muss geschehen, dass 9.Klässler genau so gerne zur Schule gehen wie 1.Klässler?“
In der ersten Runde schrieb jedes Kind in kleine Glühbirnen auf Papier. 4 Glühbirnen auf einer Seite. Die Blätter füllten sich schnell – bald einmal kamen 240 Ideen zusammen.

In der zweiten Runde vermischten sich die Ideenbüros in Vierer-Gruppen. Jetzt mussten sie die 4 besten Ideen aus ca. 24 auswählen, ausschneiden und auf ein farbiges Blatt kleben. Eifrig wurde diskutiert, abgewogen, entschieden und ausgewählt. Die Zusammenarbeit mit Kindern, die sich noch nicht kannten, schien zu gefallen. Sie begrüssten es deshalb, nochmals in derselben Gruppe eine Idee aus ca. 4 auszuwählen. Diese schrieben sie auf eine grosse Glühbirne. Alle waren gespannt auf diese 15 besten Ideen, die jede Gruppe vorne vortrug und dann an einer roten Leine vorne mit Klammern befestigte. Fast war es schade, die gemischten Gruppen am Schluss wieder auseinander zu nehmen. Die Kinder hatten Gefallen daran gefunden und tauschten hier und dort noch schnell ihre e-mail oder handynummer aus.
Zurück am ursprünglichen Ideenbüroplatz füllten alle ihre farbige Glühbirne für die Rückmeldung auf den Ideenbüromorgen aus. Die Resultate und Aussagen sind gleich anschliessend zu lesen. Ebenso die 15 besten Ideen zur Frage im Ideenfindungsprozess.

Am Nachmittag besuchten 20 Kinder einen Workshop im Kleemuseum und neun gaben anschliessend nochmals Auskunft an ihrem Stand. Sie beantworteten Fragen der Erwachsenen, die am Nachmittag die Ausstellung mit Referat und Infoteil als Ideenbüro-Kurs besuchten.
Alles in allem ein sehr gelungener und spannender Tag – eine Bereicherung für alle, die daran teilgenommen haben!
Einige Bilder vom Anlass finden sich in unserer Galerie.
Rückmeldungen zu den Fragen Wo ist dir heute ein Licht aufgegangen? Was hat dir gefallen? Was nicht?, im Zusammenhang mit dem Ideenbürotag 2007.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Ideenbürotag, der am 12.März 2008 stattfinden wird!

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Kommentare
#1 by Alisée Leparoux at 2010/01/21 19:09hhhhhhhhhhhhhhhhaaaaaaaaaaaaaaaaalllllllllllllllllllllooooooooooo